Tagebuch (Teil 4): Existenzgründertag und IHK-Gespräch

 

Carmen Breuer aus Wenden ist eine von über 400 Mrs.Sporty Franchisepartnern. Die Idee, ihren eigenen Club zu eröffnen, kam der 36-Jährigen vor zwei Jahren. In unserem Blog öffnet sie regelmäßig ihr Tagebuch und gibt einen Insider-Einblick auf den Weg von der Idee bis zur Cluberöffnung. Heute berichtet sie, wie sie sich ein umfangreiches Bild von der Selbständigkeit gemacht hat.

Infos kann man nie genug haben – das war mein Motto, seitdem ich den ersten Gedanken der Selbstständigkeit gefasst habe. Deshalb ging ich Anfang November 2010 zum Existenzgründertag. Dort konnte ich mir noch mal ein umfangreiches Bild über die Selbstständigkeit machen – vieles war mir inzwischen schon bekannt, aber in den Vorträgen erfuhr ich auch eine Menge neues. Ich war an dem Tag umgeben von lauter Existenzgründungswilligen – und jeder Menge Fachleuten.

Am Abend schwirrte mir der Kopf – ob ich das wohl alles geregelt bekommen würde?

Viel Zuspruch vom Experten

Dem Existenzgründertag folgte einige Tage später mein Beratungsgespräch bei der IHK. Mein Ansprechpartner war wieder Rolf Kettler. Er ist ein sehr direkter Mensch und sagte offen und ehrlich, was er denkt. Seine Meinung war mir wichtig, schließlich ging es um meine Zukunft. Ich war sehr gespannt, was ein komplett Außenstehender zu meiner Idee sagen würde.

Wieder schlich sich Nervosität bei mir ein: Was, wenn er mich oder mein Konzept als nicht geeignet für die Selbstständigkeit ansehen würde? Was, wenn er mir abrät?

Während unseres Gesprächs berichtete ich Rolf Kettler ganz offen, was ich vorhabe und warum ich es tun möchte. Auch, warum ich meinen Job aufgeben und meine eigene Chefin werden will. Er hörte sehr genau zu und sagte abschließend zu mir: „Machen Sie es!“ Mein Herz hüpfte vor Freude. Am nächsten Tag erhielt ich per Email das Empfehlungsschreiben der IHK. Wieder ein Schritt geschafft!