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Tagebuch, Teil 13: Raus aus dem Angestelltenverhältnis – rein in die Selbstständigkeit

 

Carmen Breuer aus Wenden ist eine von über 400 Mrs.Sporty Franchisepartnern. Die Idee, ihren eigenen Club zu eröffnen, kam der 36-Jährigen vor zwei Jahren. In unserem Blog öffnet sie regelmäßig ihr Tagebuch und gibt einen Insider-Einblick auf den Weg von der Idee bis zur Cluberöffnung. Heute berichtet sie, wie sie ihre feste Arbeitsstelle kündigt, endlich ihren Freunden von ihren Plänen erzählt und der Trainerlizenz einen Schritt näher kommt.

Mitte Februar 2011 war es endlich so weit: Ich kündigte mein Angestelltenverhältnis. Ich hatte nun über 15 Jahre im kaufmännischen Bereich der Industrie gearbeitet – zuletzt als Assistentin der Geschäftsleitung. Jetzt tauschte ich meine sichere Anstellung gegen das Wagnis Selbstständigkeit. Mir war aber gar nicht komisch zumute – ich war mir ganz sicher, dass ich mich richtig entschieden habe. Hier fiel mir ein Zitat von Victor Hugo ein: „Nichts auf der Welt ist so kraftvoll, wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.“ Treffender hätte man meine Situation kaum ausdrücken können. Nach Feierabend meldete ich mich gleich bei der Agentur für Arbeit, das war gesetzlich so vorgeschrieben. Hier wollte ich später auch meinen Existenzgründungszuschuss beantragen.

Die neue Standortanalyse

Am folgenden Wochenende erstellte ich die neue Standortanalyse für die neuen Räume. Die umliegenden Läden gefielen mir gut – hier würde sich sicher eine tolle Zusammenarbeit ergeben. Je intensiver ich mich damit beschäftigte, umso mehr erschien mir das neue Ladenlokal geeigneter für meinen Mrs.Sporty Club als das ursprüngliche Lokal. Ich sprühte vor Energie und sah meinen Club vor Augen. Wer weiß schon, wofür das alles gut war?

Die Pläne werden offiziell

Nach der sehr turbulenten Woche stand ein Frühstück mit Freunden auf dem Programm. Bisher hatte ich mein Zukunftsvorhaben für mich behalten – und nun verkündete ich endlich meine Pläne. Alle meine Freunde zeigten sich begeistert und fanden, dass mein Vorhaben zu mir passte.

Präsenzphase an der BSA-Akademie

Eine Woche später startete in Köln die Präsenzphase an der BSA-Akademie, an der ich meine Trainerlizenz erwerben wollte – dort traf ich zwei weitere Frauen, die für Mrs.Sporty dort waren. Es war schön, gleich jemanden zum Austauschen zu haben.

Ich hatte im Vorfeld bereits viel gelernt, aber natürlich gab es noch einige offene Fragen. Der Unterricht war ansprechend gestaltet und ich merkte, dass ich die gelernten Dinge hier vertiefen konnte. Nach der Theorie ging es auch gleich in die Praxis. Die Zusammenhänge verstand ich nun viel besser, und das war ein schönes Erlebnis – schließlich war es mir wichtig, gut ausgebildet zu sein. Meine zukünftigen Kundinnen lagen mir jetzt schon am Herzen, darum wollte ich optimal ausgebildet sein.

Auch die drei weiteren Tage der Präsenzphase begeisterten mich: Der Stoff wurde professionell vermittelt und unser Lehrer hatte auf alle Fragen eine Antwort. Ob Anatomie oder Sportmedizin – das bisher gelernte verankerte sich immer mehr. Wir lernten auch, was wir später in der Praxis auf der Trainingsfläche würden wissen müssen. In Gruppen erarbeiteten wir die Einweisung eines Kunden an ein Trainingsgerät – inklusive ordnungsgemäßer Einführung, Erklärung und Nennung der beteiligten Muskulatur. Die Stunden flogen nur so vorbei und der Spaß kam auch nicht zu kurz. Am Ende waren sich alle Teilnehmer einig: Die Präsenzphase war einfach nur toll und hat uns allen viel gebracht – für uns und unsere zukünftigen Kunden. So sollte es sein – lernen darf schließlich auch Spaß machen!