Tagebuch, Teil 10: Der erste Rückschlag in der Planung

Carmen Breuer aus Wenden ist eine von über 400 Mrs.Sporty Franchisepartnern. Die Idee, ihren eigenen Club zu eröffnen, kam der 36-Jährigen vor zwei Jahren. In unserem Blog öffnet sie regelmäßig ihr Tagebuch und gibt einen Insider-Einblick auf den Weg von der Idee bis zur Cluberöffnung. Heute berichtet sie, wie sie den ersten Rückschlag verkraften muss und wie sie dennoch den Mut nicht verliert. Außerdem beginnt Carmen, ein unternehmerisches Netzwerk in ihrer Region zu knüpfen.

Gleich zu Beginn des neuen Jahres erwartete mich eine große Enttäuschung: Meine Hausbank teilte mir mit, dass Förderbedingungen, die ich beanspruchen wollte, erst zwei Monate später in Kraft treten würden. Das bedeutete, dass sich die Eröffnung meines Clubs um mehrere Wochen verschieben würde und ich die Basisausbildung im März noch nicht antreten konnte.

Doch nach einem ersten Schock-Moment half nur eins: Augen auf und durch. Jammern würde mir auch nicht helfen – das kostete nur unnötige Energie. Zusätzlich ermunterten mich mein Freund und meine Eltern, die wussten, wie wichtig mir mein Club war. So traurig es war: Ich musste nun anders planen und meinen Club vier bis sechs Wochen später als geplant eröffnen.

Starker Franchisegeber im Hintergrund

So informierte ich dann auch die Mrs.Sporty Zentrale über die neue Situation und erhielt prompt nettes und aufmunterndes Feedback. Mit einem solch starken Partner im Hintergrund fühlte ich mich gleich viel besser: Ich war nicht alleine – und hatte meinen Mrs.Sporty Club stets vor Augen. Der Weg war nicht leicht, aber ich wollte und ich würde es schaffen!

Gast im Women´s Club

Bei meinen Internetrecherchen war ich schon vor einiger Zeit im Internet auf den Women´s Club gestoßen. Mir hat die Idee sofort gefallen: Frauen für Frauen – ein Erfahrungsaustausch für Unternehmerinnen und Existenzgründerinnen in der Region. Nachdem ich in den letzten Wochen mit vielen Sachen bezüglich meiner Franchise-Partnerschaft mit Mrs.Sporty beschäftigt war, nahm ich mir in der ersten Januarwoche endlich die Zeit und rief beim „Womens Club“ an – ein sehr interessantes Gespräch. Ich wurde gleich zum monatlichen Erfahrungsaustausch eingeladen und freute mich riesig über den neuen Kontakt.

Beim ersten Treffen des Women´s Club traf ich auf die geballte Ladung selbstständiger Frauen aus den unterschiedlichsten Branchen. Die „alten Hasen“ nahmen mich herzlich in Empfang. Viel durfte ich ihnen aber noch nicht verraten: Ich plante erst für Anfang Februar, meinen aktuellen Job zu kündigen – deswegen musste ich gegenüber den meisten Frauen Stillschweigen bewahren. Das machte sie natürlich umso neugieriger und sie löcherten mich mit Fragen. Insgesamt war ich begeistert von dem kostenlosen Netzwerk und nahm mir vor, von nun an jeden Monat zu den Treffen zu gehen.

Standortgenehmigung

Zwei Wochen nach der großen Enttäuschung wegen der Finanzierung kam eine tolle Nachricht aus Berlin: Mrs.Sporty hat mir meine Standortgenehmigung geschickt! Konkret hieß das: Ich durfte meine Wunschimmobilie mieten. Flugs benachrichtigte ich meine Immobilienmaklerin mit der Bitte um ein Gespräch wegen des Mietvertrages. Ein weiterer Meilenstein war erreicht!