Mein Leben als Unternehmerin

Powerfrau Carmen Breuer ist seit 2010 Franchise-Partnerin bei Mrs.Sporty und leitet inzwischen zwei Fitnessclubs, einer davon befindet sich in der Stadt Attendorn, der andere in Plettenberg. Wie sich ihr Arbeitsalltag dadurch verändert hat, beschreibt sie hier:

Ich bin nun seit April 2014 Multioperator mit zwei Mrs.Sporty Fitnessstudios und mein tägliches Aufgabengebiet hat sich komplett geändert – vom operativen Geschäft zum Management der beiden Standorte. Als ich „nur“ einen Club hatte, war ich als Clubmanager quasi nonstop im Club. Wir sind in dieser Zeit gigantisch gewachsen, bis auf damals 643 Mitglieder.

Heute arbeite ich genauso hart wie damals, aber eben nicht mehr als Clubmanager und Trainer, sondern als Inhaber. Ich lerne Tag für Tag dazu. Der Schritt raus aus dem Club war nicht einfach. Ich musste erst einmal lernen, dass es nicht möglich ist, als Inhaber ALLES gut zu machen, d.h. im Club als Clubmanager und gleichzeitig Führungskraft der Teams zu sein. Man muss sehr strukturiert vorgehen – heute z.B. steht bis am frühen Nachmittag Büroarbeit, Zahlenauswertung und Administration auf dem Programm, erst danach geht es in den ersten Club.

Auch als Multioperator lasse ich meine Fitnessclubs nie aus den Augen. Selbstverständlich kann ich nicht in beiden gleichzeitig körperlich anwesend sein, aber ich bin den Clubs immer nah und so gut wie immer erreichbar. Kontrollfunktionen hören nie auf. Noch vor ein paar Monaten musste ich im zweiten Club sinkende Mitgliederzahlen verschmerzen, eben weil ich nicht genügend an den richtigen Stellen kontrolliert habe und mein Fokus nicht zielgerichtet war. So lerne ich dazu. Egal wie gut ein Clubmanager sein mag: ich als Inhaber muss den Überblick bewahren.

Mein Arbeitspensum übersteigt immer noch bei weitem das eines Angestellten. Das ist auch gut so, denn ich arbeite für mein Leben gern. Gleichzeitig möchte ich eines: den richtigen Fokus als Unternehmer setzen und dadurch erfolgreich sein. Durch die Ausbildung im Leadership Camp gelingt es mir momentan, meinen Alltag viel besser zu strukturieren und meine Teams besser zu führen. Weniger Arbeit erwarte ich nicht von mir, auch nicht in Zukunft, aber mehr Fokus. Dafür übe und lerne ich täglich und es macht Spaß, an den richtigen Schrauben zu drehen.

Teams gut zu führen, ist eine der wichtigsten Aufgaben, wenn man mehr als ein Fitnessstudio leitet. 2 bis 3 freie Tage pro Woche? In meinen Augen nicht machbar, um Erfolg zu haben. Meine Clubmanager sind dazu da, am wirtschaftlichen Erfolg meiner Clubs mitzuarbeiten und im Club den Überblick zu haben. Meine Arbeit als Inhaber wird dadurch nicht weniger, sondern anders. Anders, um dauerhaft zwei sehr gute Fitnessclubs zu haben und erfolgreich zu sein. Nichts ist so alt wie der Erfolg von gestern – daher müssen wir als Inhaber immer mit Herzblut dabei sein.

Sie möchten Ihren Arbeitsalltag auch anders gestalten?
Fragen Sie unverbindlich nach den Möglichkeiten.